In den letzten Jahren ist die Land- und Ernährungswirtschaft in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Ein neues Buch behandelt die Herausforderungen an die Kommunikationsarbeit. Ob die Debatte über Tierschutz, Rückstände von Pestiziden sowie die aktuell wieder an Brisanz gewonnene Grüne Gentechnik – immer wieder hat sich gezeigt, dass insbesondere Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und die Medien den gesellschaftlichen Diskurs prägen. Allein im Fleischbereich gab es seit dem Jahr 2000 über 45 Skandale, die medial aufgegriffen wurden. Insgesamt hat es die Branche nicht geschafft, kontroverse Themen frühzeitig aufzugreifen und offen mit den entsprechenden gesellschaftlichen Anspruchsgruppen zu kommunizieren.
Ein neues Buch zeigt jetzt die zentralen Herausforderungen für die Ernährungswirtschaft auf und präsentiert erste Ansätze für eine gesellschaftsorientierte Öffentlichkeitsarbeit. Wissenschaftler und Praktiker stellen in “Die Ernährungswirtschaft im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit” nach einem allgemeinen Überblick ihre Erfahrungen und Ergebnisse zu den Themen Tierschutz und Gentechnik vor. Darunter auch ein Beitrag von Peter Engel, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der auf Krisenkommunikation spezialisierten Engel & Zimmermann AG, zum Thema “Agribusiness als Spielball von Medien und NGOs”.
Insgesamt ist das Buch, herausgegeben von Justus Böhm, Friederike Albersmeier und Achim Spiller, die erste umfassende Zusammenstellung von Beiträgen zum Thema gesellschaftsorientierter Kommunikationsstrategie in der Ernährungswirtschaft. Erschienen ist es als Band 4 in der Reihe „Agrarökonomie“ im Josef Eul Verlag, Lohmar (ISBN 978-3-89936-819-2; Preis: 62 Euro). Weitere Infos und Bestellmöglichkeit
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